Die beiden Farbvarianten des neuen Dell XPS 13 (9300). (Foto: Dell)

Dell stattet sein Premium-Notebook XPS 13 jetzt mit mehr Bildfläche aus, macht das Gerät dabei aber nicht größer.

Die größere Bildschirmfläche erreicht der Hersteller Dell mit der Version 9300 seines beliebten XPS 13 durch den Schwenk auf ein 16:10-Display. Dabei vergrößert der Screen das Gerät nicht. Vielmehr zeigt sich der Bildschirm jetzt auch unten nahezu randlos. Durch diese bauliche Änderung bringt Dell einen 13,4-Zoll-Bildschirm auf die bisherige Fläche eines 11-Zoll-Displays.

Die Besonderheit ist das größere Display auf gleicher Fläche

Dell XPS 13 (9300). (Foto: Dell)

Dell XPS 13 (9300). (Foto: Dell)

Dell setzt dabei auf drei Bildschirmvarianten. So gibt es ein mattes Full-HD-Plus-Display mit 1.920 × 1.200 Pixeln, einen Touchscreen mit gleicher Auflösung und einen 4K-Touchscreen mit 3.840 × 2.400 Punkten. Während alle Touchscreens eine mattierende Beschichtung aufweisen, zeigt sich nur der 4K-Bildschirm mit einer Abdeckung von 90 Prozent des DCI-P3-Raums als besonders farbstark, wenn auch im Vergleich nicht überragend. Angetrieben wird die Grafikdarstellung von Intels UHD- und Iris-Plus-GPU. Ein eingebauter Helligkeitssensor soll für eine situationsgerechte Hinterleuchtung des Bildschirms, Gorilla-Glas 6 für den Schutz vor Zerstörung sorgen.

Dell XPS 13 (9300). (Foto: Dell)

Dell XPS 13 (9300). (Foto: Dell)

Eine gewisse Wertigkeit, aber auch ein gewisses Gewicht bringt das CNC-gefräste Aluminium-Gehäuse mit sich. Die Modelle mit Touchscreen wiegen rund rund 1,3 Kilogramm, das kleinste Modell ohne Touchscreen wiegt knapp 100 Gramm weniger. Die Dicke des Geräts beträgt rund 1,5 Zentimeter.

Trotz dieses doch relativ geringen Gewichts bietet der XPS 13 einen (nicht wechselbaren) 52-Wattstunden-Akku, der in den Full-HD-Plus-Varianten bis zu 19 Stunden durchhalten soll. Wie hoch der Reichweitenverlust des 4K-Dell ist, kann derzeit nicht eingeschätzt werden. Dell äußert sich dazu nicht. Aufgeladen wird der XPS 13 an einer der USB-C-Buchsen mit einem 45-Watt-Netzteil.

Zeitgemäß verbaut Dell im neuen XPS 13 Intels Ice-Lake-Prozessoren der zehnten Generation, denen modellabhängig vier bis 32 Gigabyte fest verbauter LPDDR4x-Arbeitsspeicher und SSD von 256 Gigabyte bis zwei Terabyte zur Seite stehen. Maximal kann der i7-1065G7 mit bis zu 3,9 Gigahertz Taktfrequenz gewählt werden.

Funk und Peripherie

Im WLAN funkt der neue XPS 13 mit Wi-Fi 6 (802.11ax) und Bluetooth 5 über einen Intel- oder einen Qualcomm-Chipsatz. Zur Peripherie nimmt der neue Dell Kontakt via Thunderbolt 3 auf. Ein Adapter von USB Type-C auf USB-A findet sich beiliegend im Karton. Ein Kartenleser für Micro-SD-Karten ist ebenso an Bord wie ein kombinierter Mikrofon-Lautsprecher-Anschluss mit 3,5 Millimeter Klinke. Stereo-Lautsprecher mit jeweils 2,5 Watt sollen für eine hinreichende Beschallung reichen.

Dell XPS 13 (9300). (Foto: Dell)

Dell XPS 13 (9300). (Foto: Dell)

Ebenfalls geringfügig vergrößert hat Dell die beleuchtete Chiclet-Tastatur sowie das Glas-Touchpad. Einloggen ist per Windows Hello möglich. Dazu dient entweder die 720p-Infrarot-Cam im Deckel oder der Fingerabdruck-Scanner im Power-Knopf des Geräts. Ein optisches Laufwerk hat der XPS 13 nicht an Bord.

Preise und Verfügbarkeit

In den USA sollen die neuen XPS 13 (9300) schon in den nächsten Tagen zu haben sein. Wie bislang können Käufer zwischen schwarzem und weißem Gehäuse wählen.

Nach Deutschland sollen die Geräte erst Anfang Februar kommen. Preise kennen wir noch nicht. Auf jeden Fall bleibt das neue XPS 13 der Linux-Community gewogen. Dell bietet auch vom 2020er Modell eine „Developer Edition“ an, die mit Ubuntu 18.04 statt Windows 10 geliefert wird.

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