Die neue Version 2.4 von Github Desktop ist da. (Screenshot: Github)

Das Entwickler-Tool Github Desktop 2.4 führt die Unterstützung des Proxy-Zugangs ein, vereinfacht das Erstellen von Issues und bringt Unterstützung für weitere Code-Editoren mit.

Wie Billy Griffin von Github in seinem Release-Post bestätigt, sind die Neuerungen der Desktop-Version 2.4 vor allem auf Mitarbeiter großer Organisationen zugeschnitten, die sich über einen Proxy mit dem Internet verbinden. Dabei will das Tool Standardabläufe automatisieren, was zu einem reibungsloseren Umgang mit der Software und den eigenen Repositorys führen soll.

Automatische Konfiguration vermeidet gängige Fehler

Das fängt schon beim Setup an. War das bislang gerade in großen Organisationen eher mühsam, sorgt Desktop 2.4 jetzt vollautomatisch für eine funktionierende Installation. Das ist insbesondere bei der Verwendung von Proxys nützlich. Denn gerade in diesen Konfigurationen war es in der Vergangenheit vielfach zu Fehlermeldungen wie „Couldn’t resolve host“ beim Push oder Pull eines GitHub-Repository gekommen.

Was bisher schon für Pull Requests möglich war, funktioniert nun auch für das Melden von Problemen. So kann über den Menüeintrag Create Issue on Github ein Issue angelegt werden. Das Praktische daran ist, dass dafür die Arbeit am laufenden Projekt nicht unterbrochen werden muss. Existiert eine Vorlage für den Issue-Typ, leitet Desktop 2.4  Entwickler beim Anlegen zur Template-Seite weiter.

Dark Mode orientiert sich an Tageszeit

Zu guter Letzt hat der Dark Mode die Beta-Phase verlassen. Der Wechsel zwischen heller und dunkler Nutzeroberfläche soll automatisch nach Tageszeit erfolgen. Alle Neuerungen im Detail hält das Github-Changelog bereit.

Passend dazu: Was ist eigentlich Github?

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