Die Abwärtskompatibilität der PS5 interessiert die Community auch nach der Präsentation von Mark Cerny noch brennend. Bisher sind die 100 beliebtesten PS4-Titel bestätigt. Doch Sony gibt Hoffnung auf eine noch breitere Auswahl an Spielen der vorherigen Generation.

Während seiner Präsentation zur Technik der PS5 lieferte Mark Cerny eine Darstellung der 100 meistgespielten PS4-Titel und zeigte damit auf, wie die Arbeit an der Abwärtskompatibilität der nächsten PlayStation läuft. Die Wortwahl verunsicherte allerdings die Community, die Sony in Form eines offiziellen Statements nun beruhigen möchte. Auf der Seite heißt es:

„Ein kurzes Update zur Abwärtskompatibilität – Bei all den erstaunlichen Spielen im PS4-Katalog haben wir uns sehr bemüht, unseren Fans zu ermöglichen, ihre Lieblingsspiele auf der PS5 zu spielen. Wir glauben, dass die überwältigende Mehrheit der über 4.000 PS4-Titel auf der PS5 spielbar sein wird.“

Das Unternehmen befinde sich derzeit in einer „Titel für Titel-Testphase“, um alle Probleme zu erkennen, die eine Anpassung durch die ursprünglichen Software-Entwickler erfordern. In den kommenden Monaten sollen weitere Updates zur Abwärtskompatibilität folgen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Die neue Konsolengeneration ist bald da! Wisst ihr aber welche Plattform wirklich zu euch gehört?

Originalbeitrag vom 19. März 2020 um 13:57 Uhr:

PlayStation 5: Abwärtskompatibilität bestätigt, aber nicht für alle Spiele

Die PlayStation 5 wird offiziell für viele PS4-Spiele abwärtskompatibel sein – allerdings nicht für alle, und auch nicht direkt zum Release der Next-Gen-Konsole. Was PS3-, PS2- sowie PS1-Spiele angeht, bleiben Sonys Karten weiterhin verdeckt.

Eigentlich sollte diese Woche die Game Developer Conference (GDC) stattfinden, welche – wie viele andere Events weltweit – wegen der Ausbreitung von COVID-19 ausfallen musste. Sony hatte sich deshalb entschieden, die angedachte GDC-Präsentation am 18. März über YouTube zu streamen: Dabei handelte es sich weder um eine offizielle Enthüllung der PS5 noch um einen PR-Stream, der Spieler auf aller Welt Lust auf die neue PlayStation machen sollte. Vielmehr wurden die technischen Details vorgestellt, angeführt von einem tieferen Einblick in die Hardware.

Was wir daraus mitnehmen? Einiges sogar, und auch, wenn wir keine Screenshots von hübschen PS5-Spielen haben, wissen wir doch ein wenig mehr über die Abwärtskompatibilität: Auf der PS5 sollt ihr die meisten populären PS4-Titel spielen können, und zwar mit einer externen Festplatte. Ladet die PS4-Spiele von eurer alten Konsole auf sie herunter, verbindet die Festplatt mit der PlayStation 5 – und los geht’s!

Fast, zumindest. Denn einige Haken gibt es noch: Wie Sony gleichsam auf dem PlayStation-Blog bestätigt hat, werden wohl weder alle PS4-Spiele mit der PS5 gespielt werden können, noch wird das direkt zum Release der PS5 möglich sein:

„Wir schauen uns momentan die Top 100 meistgespielten PS4-Spiele an, und wir erwarten, dass nahezu alle davon zum Release auf der PS5 spielbar sein werden. Angesichts der mehr als 4000 Titel, die auf der PS4 erschienen sind, werden wir die Tests fortführen und mit der Zeit auch den Umfang der Abwärtskompatibilität erweitern.“

Sony scheint sich demnach besonders auf populäre PS4-Titel zu konzentrieren; was kleinere Indie-Titel angeht, bleibt unklar. In der Präsentation auf YouTube hat PS4- und PS5-Entwickler Mark Cerny außerdem angemerkt, dass einige PS4-Spiele den Umschwung auf die PS5 „einfach nicht verarbeiten“ können.

Seht euch das einstündige Video selbst an:

Weder im PlayStation-Blog noch im Video wurde jedoch eine Frage beantwortet: Was ist mit PS3-, PS2- und PS1-Spielen? Im Gegensatz zur Xbox Series X – die teils bis zur ersten Xbox abwärtskompatibel sein wird – scheinen bereits einige PS4-Titel Probleme mit der PS5 zu haben. Die Hoffnung schwindet also, dass Sony sich die Mühe machen wird, noch ältere Spiele für die neue Hardware fitzumachen. Außerdem ist da ja noch PS Now, über das ihr gegen ein Abo ältere Spiele auf eurer Konsole streamen könnt: Ein Vorteil des Dienstes, den Sony womöglich nicht missen will.

Ursprüngliche Nachricht vom 18. März, 18:45 Uhr

Kürzlich gab Microsoft die Spezifikationen zur kommenden Xbox Series X bekannt und schon zog Sony nach. Ursprünglich war die Präsentation für eine Vorführung für die Spieleentwickler geplant, aufgrund des COVID-19 wurde alternativ ein Stream gewählt. Kommen wir zu den Spezifikationen.

Die PS5 verfügt über eine neue benutzerdefinierte CPU. Die Zen 2-CPU beinhaltet 8 Kerne, die mit einem Maximum von 3,5 GHz laufen werden. Im Vergleich: Die PS4 benutzt ebenfalls 8 Kerne, läuft aber mit einem Maximum von 1,6 GHz. Die GPU liefert beeindruckende 10,28 Teraflops und verfügt über 36 Recheneinheiten, die bei einer Taktfrequenz von 2,23 GHz laufen. Der Grafikprozessor der PS4 liefert im Vergleich gerade mal 1,84 Teraflops mit 18 Recheneinheiten. Insgesamt ein Generationswechsel, den man spüren wird.

Während der Präsentation machte Cerny deutlich, dass die PS5 nicht immer in dieser Geschwindigkeit laufen wird, macht jedoch klar, dass selbst ein einem „Worst-Case-Spiel“ nur ein paar Prozent eingebüßt werden. Ergo wird die PS5 laut Cerny insgesamt ein sehr starkes und stabiles Erlebnis bieten.

PS5-SSD macht die Ladegeschwindigkeiten um das 100-fache schneller

Während der Präsentation wirkte Marc Cerny besonders stolz auf die SSD, die eigens für Sony hergestellt wird. Das ist die ausschlaggebende Komponente, welche die PS5 wohl zu einer unglaublich schnellen Konsole machen soll. Die Werte klingen hier durchaus beeindruckend. Sony führt den internen Speicher als „benutzerdefinierte 825 GB-SSD“ auf. Das ist eine ordentliche Steigerung, wenn man das mit den 500 GB der PS4 vergleicht. Besonders betonte Cerny das Wort „kundenspezifisch“. Die SSD der PS5 wurde gebaut, um die Leistung der Konsole stark zu verbessern. Die Ladegeschwindigkeit soll 100 Mal schneller als bei der PS4 sein.

Nach ersten Schätzungen von Sony wird die SSD der PS5 auf dem Papier einen throughput von 5,5 GB/s haben. Doch aufgrund des kundenspezifischen Designs der PS5, einschließlich einer 12-Kanal-Schnittstelle zwischen der SSD und dem Hauptprozessor, gibt die SSD laut Sony tatsächlich einen komprimierten throughput von 8-9 GB/s aus.

Des Weiteren erwähnte Mark Cerny einen erweiterbaren Speicher. Dazu soll es künftig noch weitere Informationen geben.

Eine kurze Zusammenfassung

  • CPU – 8 Kerne @ 3.5GHz
  • GPU – 36 CUs @ 1.825GHz, 10,28 TFLOPs, benutzerdefinierter RDNA 2
  • Speicher – 16GB GDDR6 / 256-bit
  • Speicher Bandbreite – 448GB/s
  • Speicherplatz – benutzerdefinierte 825GB SSD
  • I/O Throughput – 5.5GB/s (raw)
  • Erweiterbarer Speicherplatz – Nvme SSD-Platz
  • Externer Speicherplatz – USB HDD-Unterstützung
  • Optisches Laufwerk – 4K UHD Blu-ray

Originalbeitrag vom 18. März um 09:33 Uhr:

PS5: Heute Abend findet eine wichtige Enthüllung statt

In den letzten Wochen waren die Informationen zu Sonys PlayStation 5 recht rar, doch nun kündigte Sony über Twitter ein Event an, das tiefere Einblicke in die Konsole geben soll.

Nachdem Microsoft nun weitere Informationen zur kommenden Xbox Series X verriet, zieht Sony direkt nach. Das Unternehmen kündigte kürzlich über Twitter ein Event an. Erste handfeste Informationen soll es geben und tiefere Einblicke in die PlayStation 5.

PS5: Der Termin für weitere Einblicke steht fest

Für PlayStation-Fans wird es nun spannend. Heute, am 18. März 2020, möchte Mark Cerny, verantwortlich für die Systemarchitektur der Sony-Konsole, das Innenleben der PS5 preisgeben. Zusätzlich möchte er darüber reden, wie man die Spiele der Zukunft dadurch gestalten kann.

Das Event könnt ihr hierzulande ab 17 Uhr live auf dem PlayStation Blog verfolgen.

Was sagt ihr denn zu den neuen Informationen zur Xbox Series X? Zufall, dass Sony jetzt mit einem Event nachzieht? Zu welcher Konsole tendiert ihr denn derzeit? Schreibt es uns sehr gerne unterhalb in die Kommentare.

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