Mit dem Mund-Nasen-Schutz soll die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland verlangsamt werden. Doch wo kommt man eine Maske? Jetzt steigen Discounter wie Lidl und Aldi aber auch andere Länden in den Verkauf ein. Heute geht es los.

Masken bei Aldi, Lidl & Co.: Erste Preise veröffentlicht

Update vom 30.04.2020: Heute startet der Verkauf der Masken bei Lidl und Aldi Süd. Lidl weist auf der Webseite darauf hin, dass die Stückzahl begrenzt ist und das Angebot schnell vergriffen sein kann.

Originalartikel:

Mit Lidl startet am 30. April 2020 der erste Discounter mit dem Verkauf von Einwegmasken in Deutschland. Laut der offiziellen Pressemitteilung werden die Masken zum Selbstkostenpreis an die Kunden weitergegeben. Insgesamt 14 Millionen Stück werden in Deutschland verkauft. Jeder Kunde darf aber nur ein 50er-Pack kaufen, das 33 Euro kostet. Das mag aktuell teuer klingen, die Preise sind auf dem Weltmarkt seit dem Ausbruch der Pandemie aber explodiert. Einwegmasken, die vor einigen Monaten noch Centbeträge gekostet haben, werden nun wie Gold gehandelt. Lidl will mit dem Verkauf kein Geld verdienen, sondern möglichst viele Menschen in Deutschland mit Masken versorgen. Da die Preise auf dem Markt so massiv gestiegen sind, kosten diese bei Discounter entsprechend auch so viel.

Wie sieht es bei Aldi aus?

Laut den Informationen von Businessinsider wird Aldi Süd ebenfalls morgen mit dem Verkauf von Masken beginnen. Ein 10er-Pack soll 6,99 Euro kosten. Pro Kunde dürfen maximal zwei Packungen gekauft werden. Es wird gezielt keine Werbung dafür gemacht, da mit einem sehr großen Andrang gerechnet wird. Aldi Nord prüft aktuell Optionen, große Mengen zu beschaffen, da der Discounter davon ausgeht, dass wir den Mund-Nasen-Schutz noch über Monate in unserem täglichen Alltag benötigen werden. Falls ihr euch bei Aldi oder Lidl Masken kaufen wollt, achtet auf den Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern.

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Weitere Händler planen Verkauf von Masken

Nicht nur Discounter wollen Masken verkaufen, auch Drogerien sind mit dabei. Bei dm gibt es eine Maske am Eingang für einen Euro, wenn man selbst keine Maske trägt. Das gilt bereits seit dem 27. April 2020. Große Unternehmen wie Edeka, Rewe, Penny oder Kaufland prüfen aktuell die Situation und wollen in erster Linie die eigenen Mitarbeiter mit Masken ausstatten, bevor der Mund-Nasen-Schutz an Kunden verkauft wird. Da die Lage sehr dynamisch ist, kann sich die Situation schnell ändern – wie man bei Lidl und Aldi sieht.

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