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Das Förderprogramm der Bundesregierung für innovative und zukunftsträchtige Startup-Firmen in der Corona-Krise soll im Mai starten. Das haben das Finanz- sowie das Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin mitgeteilt.

Licht am Ende des Tunnels für die deutsche Startupszene? Das Rettungspaket der Bunderegierung ist beschlossenen Sache. Mit dem Programm sollen zwei Milliarden Euro bereitgestellt werden, um die Finanzierung mit Wagniskapital zu erweitern.

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Bei dem Programm gehe es darum, Startup-Unternehmen mit einem funktionierenden Geschäftsmodell zu fördern und nicht darum, den Wagniskapitalgebern unter die Arme zu greifen, sagte Thomas Jarzombek vom Wirtschaftsministerium: „Uns ist es wichtig, dass wir den Startups helfen und nicht den Investoren.“ Finanzstaatssekretär Jörg Kukies rechnet mit einem schnellen Start: „Wir gehen davon aus, dass noch im Mai die ersten Ergebnisse erreicht werden und Auszahlungen stattfinden können.“

Zwei-Säulen-Programm

Das Förderprogramm richtet sich an Gründerfirmen, die bereits durch Wagniskapitalgeber finanziert werden. Für sie soll unter anderem der öffentliche Dachfondsinvestor KfW Capital in die Lage versetzt werden, Anteile von ausfallenden Fondsinvestoren zu übernehmen. Der Staat könne sich mit bis zu 70 Prozent an einer Investition beteiligen, es müsse aber auch eine private Beteiligung geben. Außerdem wolle man mit einer „Andienungspflicht“ sicherstellen, dass die Risikokapitalgeber nicht „die schönen Sachen mit eigenem Geld“ selber machen und öffentliches Geld nur für die „mittelmäßig aussichtsreichen“ Projekte verwendet werde.

Die zweite Säule des Programms, die Unterstützung der kleineren Startups, die noch ohne Wagniskapital arbeiten, soll über Landesförderinstitute aufgebaut werden. „Das Gute ist, dass diese Institute bereits bestehende Programme haben, die jetzt einfach erhöht werden“, sagte Kukies.

Vielen Start-ups macht die Corona-Krise zu schaffen, da sie nur wenige Rücklagen haben. Neun von zehn jungen Firmen spürten die Pandemie bei ihren Geschäften, warnte der Bundesverband Deutsche Startups. dpa

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