Das Xiaomi Note 10 Lite macht wenig Kompromisse. (Bild: Xiaomi)

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Xiaomi hat heute neben dem Mi Note 10 Lite das Redmi Note 9 nebst dessen Pro-Version vorgestellt. Die Mittelklasse-Smartphones zielen auf gute Leistung zu kleinen Preisen.

Das Mi Note 10 Lite wird von einem Qualcomm-Snapdragon 730 angetrieben. Das ist Qualcomms Mittelklasse-SoC (System-on-a-Chip) aus dem vergangenen Jahr. Damit hatte Xiaomi schon das Mi Note 10 (Test) ausgestattet, das in unserem ausführlichen Test gut abschneiden konnte.

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So ordnet sich das Mi Note 10 Lite in die Note-Reihe ein

Neben dem Mi Note 10 vermarktet Xiaomi auch noch ein Mi Note 10 Pro, dessen einziges Unterscheidungsmerkmal zum Note 10 der größere Speicher ist. Statt sechs Gigabyte Arbeitsspeicher bietet die Pro-Version derer acht und statt 128 Gigabyte Flashspeicher bietet das Pro derer 256. Das neue Mi Note 10 Lite bietet ebenfalls sechs Gigabyte, sowie wahlweise 64 oder 129 Gigabyte Flashspeicher.

Preislich sortiert sich das Mi Note 10 Lite mit Preisen von 349 Euro für die 64GB- und 399 Euro für die 128GB-Version unterhalb des Note 10 mit seinen 549,90 Euro und dem Note 10 Pro für 649,90 Euro* ein. Alle Angaben repräsentieren die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Im Netz finden sich teils erheblich niedrigere Preise.

Das Mi Note 10 Lite gibt es in drei Farben. (Foto: Xiaomi)

Das sind die Unterschiede zwischen Mi Note 10, Lite und Pro

Nachdem der Unterschied zwischen Note 10 und Pro nur in der Speicherausstattung liegt, worin besteht der Unterschied zum Note 10 Lite? Immerhin liegt das selbst bei ansonsten identischer Speicherausstattung zum Note 10 und unter Einsatz des gleichen SoC schon rund 150 Euro günstiger.

Im Vergleich der Spezifikationen zeigt sich, dass die wesentlichen Unterschiede im eingesetzten Kamerasystem liegen. Note 10 und Pro haben ein Fünf-, das Note 10 Lite nur ein Vier-Linsen-Setup.

Während Note 10 und Pro hier noch mit einem 108 Megapixel-Sensor protzen, der in Kooperation mit Samsung entstanden war, begnügt sich das Note 10 Lite mit dem gängigen 64-Megapixel-Sensor IMX686 von Marktführer Sony.

Auch die anderen Linsen des Lite sind leistungsschwächer. Die Selfie-Cam löst mit 16 statt 32 Megapixeln auf. Das Weitwinkelobjektiv liefert acht statt 20 Megapixel. Lediglich bei der Makrolinse setzt das Lite auf die identische, aber ohnehin kaum noch zu unterbietende Zahl von zwei Megapixeln.

Eine Porträtkamera und einen Telezoom bietet das Lite gleich gar nicht. Stattdessen komplettiert ein Fünf-Megapixel-Tiefensensor das Vier-Linsen-Setup.

Sieht den größeren Varianten zum Verwechseln ähnlich: das Mi Note 10 Lite. (Foto: Xiaomi)

Das ist bei allen Note-Geräten identisch

Bei Display und Gehäuseausstattung greift die Lite-Version dann die Merkmale der größeren Geschwister wieder auf. So verfügt es über das identische 6,47-Zoll-AMOLED-Display mit Edge-Display, sowie die identische Rückseite aus gebogenem Gorilla Glas 5. Auch den In-Display-Fingerabdrucksensor übernimmt es von den höherpreisigen Varianten.

Gleiches gilt für den Akku mit seiner Leistung von 5.260 Milliamperestunden und der Möglichkeit der USB-C-Schnellladung mit 30 Watt. Ebenso findet sich der Dual-Sim-Slot, der in beiden Aufnahmen 4G unterstützt. Gefunkt wird ansonsten mit Wi-Fi 5 (802.11 ac), Bluetooth 5 und NFC. Ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss ist ebenfalls an Bord.

Das Mi Note 10 Lite kann ab Mitte Mai 2020 in drei Farben erworben werden. Zur Auswahl stehen Weiß (Glacier White), Schwarz (Midnight Black) und Violett (Nebula Purple).

Wenn es noch etwas günstiger sein soll: Redmi Note 9 Pro

Mit weltweit bereits über 110 Millionen verkauften Geräte findet die Redmi-Note-Reihe offenbar immer wieder seine Kundschaft. Mit dem neuen Redmi Note 9 und Note 9 Pro erweitert Xiaomi die Reihe um zwei durchaus unterschiedliche Geräte.

Von denen ist vorrangig das Redmi Note 9 Pro interessant. Das 209 Gramm schwere Gerät ist mit dem neuen Mittelklasse-SoC 720G von Snapdragon ausgestattet und beinhaltet einen Akku mit einer Leistung von 5.020 Milliamperestunden, der mit 30 Watt geladen werden kann. Ein entsprechend fähiges Ladegerät liefert Xiaomi gleich mit.

Auch das Redmi Note 9 Pro gibt es in drei Farben. (Foto: Xiaomi)

Das Display zeigt sich ohne Notch und in 6,67 Zoll bei einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln. Im Bildschirm ist die Selfie-Cam, die mit 16 Megapixeln auflöst, untergebracht. An Speicher bringt das Pro-Modell sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und wahlweise 64 oder 128 Gigabyte Flashspeicher mit.

Auf der Rückseite bringt Xiaomi eine Vierfach-Kamera unter, die sich aus einem 64-Megapixel-Hauptobjektiv, einem 8-Megapixel-Ultraweitwinkel, einem Fün5-Megapixel-Makro-Objektiv und einem Zwei-Megapixel-Tiefensensor zusammensetzt. Damit will Xiaomi alle derzeit beliebten Foto-Trends möglich machen.

Europäische Preise für die neuen Redmi Note 9 (Pro) kommuniziert Xiaomi derzeit nicht. In US-Dollar stellt sich die Situation wie folgt dar. Das Redmi Note 9 Pro kostet mit 64 Gigabyte Flashspeicher 270 und mit 128 GB 300 US-Dollar.

Das Redmi Note 9 kostet mit drei Gigabyte RAM und 64 GB Flashspeicher 200 Dollar, die Variante mit vier Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher liegt bei 250 Dollar. Beide Modelle kommen in Varianten der drei Farben Grau, Grün und Weiß.

Redmi Note 9 weniger interessant

Das Redmi Note 9 stellt das günstigste Modell der Reihe dar und das merkt man deutlich. So setzt Xiaomi beim Note 9 auf einen MediaTek Helio G85-Prozessor. Die Kamera stellt sich auf eine 48MP-Hauptkamera mit Acht-Megapixel-Ultraweitwinkel, Zwei-Megapixel-Makro-Objektiv und Zwei-MP-Tiefensensor reduziert dar. Die Selfie-Cam sitzt unter dem 6,53-Zoll-Display und löst mit 13 Megapixeln auf. Immerhin kommt das Note 9 mit dem 5.020 Milliamperestunden-Akku des Note 9 Pro, wenn auch nur mit 18 Watt Ladegeschwindigkeit.

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