Mit Pixel-me macht ihr eure Fotos zu pixeligen, kleinen Artworks. (Bild: t3n)

Der Traum vom eigenen Porträt als Pixelart – wer hat ihn nicht? Wenn ihr euch gerne selbst als Emoji oder Icon sehen wollt, kann euch der kleine Webdienst Pixel-me aushelfen.

Egal, ob ihr gerade auch im Animal-Crossing-Fieber seid, individuelle Emojis für euren Twitch-Kanal braucht oder euch einfach nur Pixelart von euch – oder einem anderen beliebigen Motiv – haben wollt: Pixel-me macht’s möglich.

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Der kleine Webdienst hat eigentlich nur eine Funktion: Ihr ladet ein Foto hoch, ein Algorithmus zaubert herum und spuckt euch das Foto als Pixelart in vier verschiedenen Auflösungen aus: 32×32, 48×48, 64×64 und 128×128 Pixel. Die könnt ihr als PNG herunterladen, abspeichern und dann anderweitig nutzen.

Ein Wort zum Datenschutz: Pixel-me gibt an, dass alle Fotos, die auf den Server hochgeladen werden, nach der Verarbeitung automatisch gelöscht werden. Sich dessen gewiss sein, kann man sich nicht – daher solltet ihr wahrscheinlich keine sensiblen Bilder zur Verpixelung hochladen.

Das Interface von Pixel-me ist schlicht. Bilder lassen sich nur von eurer Festplatte hochladen, der „Pet Mode“ kann zu besseren Ergebnissen führen. (Bild: t3n)

Tipps für Pixel-me

Der Algorithmus, der eure Fotos pixelig macht, ist nicht allzu ausgereift – außerdem habt ihr hier keinerlei Einstell- oder Nachberabeitungsmöglichkeiten. Daher solltet ihr bei euren Fotos darauf achten, dass sie ordentlich kontrastreich und dabei gut ausgeleuchtet sind. Außerdem ist ein einfarbiger Hintergrund empfehlenswert, der nicht die gleiche Farbe wie euer Motiv hat – idealerweise ein Greenscreen. Sonst kann Pixel-me durcheinander kommen und euer Pixelart vermurksen.

Ebenfalls so seine Probleme hat das Tool mit transparenten Elementen wie Brillen oder Gläsern. Ist euer Originalbild optisch etwas „laut“ und das Pixelergebnis dadurch unübersichtlich, kann es helfen, in den „Pet Mode“ zu schalten. Der macht eure Pixelarts zwar etwas weniger farbenfroh, dafür aber kontrastreicher. Außerdem wird es etwas schwieriger für Pixel-me, die Ränder eurer Motive klar zu erkennen. Unser Tipp: Probiert mit den Modi herum und – wenn euch möglich – auch mit unterschiedlichen Belichtungsverhältnissen eurer Fotos, die zu Pixelart werden sollen.

Je nachdem, wofür ihr das fertige Pixelmotiv dann verwenden wollt, empfiehlt sich so oder so noch etwas Nachbearbeitung. Dabei praktisch: Da die Motive nun ja aus einer sehr überschaubaren Anzahl Pixel bestehen, können auch Anfänger in Sachen Bildbearbeitung relativ ansehnliche Ergebnisse erzielen. Eure Artworks verfeinern könnt ihr beispielsweise mit dem klassischen Windows-Paint, Paint.net oder GIMP und Co..

Ein weiteres Beispiel: Aus dem Foto eines Raumschiffmodells macht Pixel-me… (Bild: t3n)

Pixelart exportieren

Wollt ihr eure Kunstwerke nicht abspeichern, teilt ihr sie alternativ direkt via Facebook, Twitter, Whatsapp oder den chinesischen Mikroblogging-Dienst Weibo.

Eine weitere Exportfunktion gibt’s bei Pixel-me für das Nintendo-Switch-Spiel Animal Crossing, in das sich eigene Grafiken importieren lassen. Dafür bekommt ihr einen QR-Code angezeigt, den ihr mithilfe der Nintendo-Switch-Online-App einscannen und so die Grafik eurem Account hinzufügen könnt – auf die ihr dann wiederum im Spiel zugreifen könnt.

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