In den vergangenen Tagen sorgten die Gerüchte rund um Apple Glass bereits für Aufmerksamkeit. Waren die Berichte zum Verkaufsstart, Preis und Features noch nicht genug, sorgen neue Details zur AR-Brille nun für weiteren Diskussionsstoff.

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Apple Glass: Apple soll an „Steve Jobs Heritage Edition“ arbeiten

Nachdem Jon Prosser in den vergangenen Monaten bereits mehrfach korrekte Details zu neuen Apple-Produkten vorhergesagt hatte, liegt es nahe dem Leaker auch bei weiteren Vorhersagen für die Zukunft Glauben zu schenken. Zuletzt ging es dabei um weitere Details zu Apples AR-Brille, die schlicht Apple Glass heißen soll. Als Gast beim Podcast von Cult of Mac machte er nun jedoch noch eine weitere Ansage zur Brille.

So sollen die Ingenieure in Cupertino derzeit auch an Prototypen einer limitierten „Steve Jobs Heritage Edition“ arbeiten. Diese soll, wie der Name schon verspricht, an das Design der Brille von Steve Jobs erinnern. Das Original von Jobs, die „Lunor Classics round PP“, zeichnet sich vor allem durch die runden Gläser aus und stammt vom deutschen Unternehmen Lunor. Prosser vergleicht das limitierte Modell mit der ursprünglichen Apple Watch Edition, die aufgrund des Gehäuses aus Gold zu Preisen ab 11.000 Euro erhältlich war.

Die jüngsten Aussagen des Leakers sorgten bei anderen Beobachtern für Kritik. So bezeichnete Bloomberg-Reporter Mark Gurman alle Aussagen der vergangenen Tage zu der Brille als „vollständige Erfindung“:

Er sagte weiter, dass es möglicherweise Verwirrung aufgrund zwei unterschiedlicher Geräte geben könnte. So plane Apple für das Jahr 2021 die Vorstellung eines Headsets, Codename N301, welches einen Mix aus Augmented und Virtual Reality (AR/VR) darstellt. Die pure AR-Brille (N421) hingegen solle laut Gurman frühestens Ende 2022 erscheinen. Prosser stellte jedoch klar, dass er nicht über das AR/VR-Modell spricht.

Zur Nutzung von Apple Glass soll ein iPhone Pflicht sein, ähnlich wie bei der Apple Watch. Hier unser Hands-On des iPhone 11:

Apple Glass: Prosser verspricht Video der Brille

Jon Prosser hatte außerdem auch ein Video der Brille versprochen, konnte dies aber bislang noch nicht zeigen, weil die Prototypen eigenen Angaben zufolge farblich codiert sein sollen. Unterschiedliche Teams bei Apple arbeiten also mit eindeutigen Modellen der AR-Brille. Dies soll dabei helfen, um etwaige Leaks schnell ausfindig machen zu können. Es kann also sein, dass er dieses Versprechen nicht halten kann, da er seine Quellen schützen will.

Apple Glass könnte bereits Ende 2020 im Rahmen des iPhone-Events vorgestellt werden. Aufgrund von COVID-19 könnte sich diese Präsentation jedoch bis Anfang 2021 verzögern. Der Verkauf soll dann Ende 2021 oder Anfang 2022 beginnen.

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