Aktuell werden viele technische Optionen und Möglichkeiten begutachtet, die die Früherkennung unterstützen und so helfen sollen, die Corona-Pandemie einzudämmen. Jetzt trägt auch Fitbit seinen Teil dazu bei.

Gesundheitsinstitutionen sind schon länger daran interessiert, die aufgezeichneten Daten von Fitness-Trackern zu sammeln, um die Ausbreitung des Coronavirus besser nachvollziehen zu können. Dazu sollen Daten wie Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht, Postleitzahl sowie die jeweiligen Vitaldaten einer Person erfasst werden.

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Eine Firma, die diese Daten mit ihren Wearables liefern kann, ist Fitbit. Das US-Unternehmen arbeitet an einer eigenen Covid-19-Studie, für die sich Benutzer über die mobile Fitbit-App anmelden können. Die Studie soll dem Unternehmen dabei helfen, herauszufinden, ob erfolgreich ein Algorithmus entwickelt werden kann, der eine Covid-19-Infektion noch vor dem Einsetzen erster Symptome erkennt.

Teilnahme ist jedem Nutzer freigestellt

Um die erforderlichen Daten zu sammeln, ist die Google-Tochter aktuell auf der Suche nach Nutzern in den USA und Kanada, die erkrankt waren oder sind, um ihnen Fragen zu stellen, die zur Forschung beitragen. Dabei werden sowohl demographische als auch medizinische Fragen gestellt.

Die Antworten der Teilnehmer werden mit den Daten ihrer Fitness-Tracker synchronisiert, um so ein Muster zu identifizieren, das möglicherweise eine Art Frühwarnsystem darstellen könnte. Mit einer solchen präsymptomatischen Erkennung könnte sichergestellt werden, dass eine Person sich schneller selbst isolieren und so verhindert werden kann, dass andere Menschen ebenfalls infiziert werden.

Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig und Nutzer, die sich kurzfristig umentscheiden, können ihre Antworten jederzeit zurückziehen. Ob zukünftig auch Nutzer in Europa an der Studie teilnehmen können, oder ob es ein rein nordamerikanisches Projekt bleibt, gab Fitbit nicht bekannt.

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