Bildquelle: Microsoft / Mockuper

Neben der Windows-10-Version, welche die meisten kennen und nutzen, gibt es noch eine weitere Variante, die seit dem Marktstart von Microsoft regelmäßig mit wichtigen Updates versorgt wurde. Nun wird der Support für 32-Bit-Systeme jedoch eingeschränkt.

32-Bit-Version von Windows 10: Microsoft stellt den offiziellen Support ein

Seit Windows XP bietet Microsoft sein beliebtes Betriebssystem in zwei Varianten an: 32 und 64 Bit. Da die 32-Bit-Versionen von Windows jedoch nicht einmal 4 GB RAM oder mehr unterstützen, gerieten sie nach und nach immer weiter in Vergessenheit.

Heutzutage kommt in fast allen aktuellen PC-Systemen, die man sich kaufen kann, eine 64-Bit-Version von Windows zum Einsatz. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass sich Microsoft nun dazu entschlossen hat, der 32-Bit-Variante den Laufpass zu geben – zumindest für OEMs. Das geht aus einem Eintrag eines neuen offiziellen Supportdokuments von Microsoft hervor.

In diesem wird erwähnt, dass das kommende Mai-Update nur noch von PCs mit 64-Bit-System installiert werden kann. Rechner mit 32-Bit-System werden also nicht von den neuen Funktionen der kommenden Softwareaktualisierung profitieren können.

So haltet ihr Windows 10 stets aktuell:

Sicherheitspatches und sogar Funktionsupdates sollen die Nutzer jedoch weiterhin erhalten. Zudem besteht jederzeit die Möglichkeit, auf die 64-Bit-Version umzusteigen. Außerdem will Microsoft weiterhin 32-Bit-Medien bereitstellen, um eventuelle Upgrade-Szenarien weiter abzudecken.

Welche Windows-Version nutze ich? So findet ihr es heraus!

Wer sich nicht sicher ist, ob er noch eine 32-Bit-Version verwendet, kann das mit ein paar simplen Klicks herausfinden:

  • Drückt Windows-Taste+E, um den Explorer aufzurufen.
  • In der linken Spalte findet ihr den Punkt „Dieser PC“.
  • Klickt mit der rechten Maustaste darauf und anschließend mit einem Linksklick auf „Eigenschaften“.
  • Ihr landet daraufhin in der Systemsteuerung im Menüpunkt „System“.
  • Unter dem Abschnitt „Systemtyp“ sehr ihr, ob ihr eine 32- oder 64-Bit-Version verwendet.

Dass Microsoft den Support der 32-Bit-Version einstellt, ist für die entsprechenden Nutzer zwar ärgerlich – dennoch ist es erstaunlich, dass Microsoft diese Windows-Variante überhaupt so lange aktuell gehalten hat.

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