Bildquelle: Xiaomi

Nachdem sich Xiaomi bereits einen Namen in der Smartphone-Branche machen konnte, versucht der China-Hersteller nun auch den Laptop-Markt für sich zu erobern. Doch stimmt auch hier das Preis-Leistungs-Verhältnis? 

Xiaomi RedmiBook: China-Hersteller stellt neue Laptops vor

Während China-Handys hierzulande für lange Zeit als billige Plastikbomber galten, haben sich einige Geräte inzwischen zu echten Geheimtipps gemausert und finden sich sogar unter den Bestsellern bei Amazon wieder.

Nun scheint Xiaomi den nächsten Markt im Visier zu haben. Der China-Hersteller kündigte nämlich mit den RedmiBooks die nächste Generation seiner günstigen Laptop-Reihe an, die sowohl in 13 als auch 14 und 16 Zoll verfügbar sein soll.

Insgesamt wird es die neuen Laptops in drei unterschiedlichen Versionen geben. In der Basis-Variation kommt ein AMD Ryzen 5 4500U, 8 GB RAM und eine 512 GB große SSD zum Einsatz. Wer etwas mehr Arbeitsspeicher braucht, kann zum etwas besseren Modell mit 16 GB RAM greifen.

Beim Top-Modell des Xiaomi RedmiBooks fallen die Upgrades etwas umfangreicher aus. Hier setzt Xiaomi auf einen Ryzen 7 4700U als Prozessor, bietet ebenfalls 16 GB RAM, dafür aber eine 1 TB große PCIe-SSD an. Lustigerweise müssen die 14- und 16-Zoll-Varianten ohne die 1 TB SSD auskommen. Die große Variante des schnellen Speichers gibt es nur im 13-Zoll-Modell.

Bereits im Jahr 2016 versuchte Xiaomi, sich mit dem Mi Notebook Air am Markt zu etablieren:

Alle Geräte setzen auf einen Full-HD-Bildschirm mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz. Angaben zum Panel gibt es zwar nicht, doch man kann davon ausgehen, dass es sich um ein IPS-Panel handelt. Beim 13- und 14-Zoll-Modell beträgt die maximale Bildschirmhelligkeit gerade einmal 250 cd/m², das 16-Zoll-Modell wird in der Spitze immerhin 300 cd/m² hell. Ein Highlight scheint der Bildschirm also nicht zu werden.

Bei der Batterie scheint man ebenfalls zu sparen. Die 13- und 14-Zöller bieten lediglich einen Akku mit einer Kapazität von 40 Wh, die Stromversorgung des 16-Zoll-Modells ist mit 46 Wh ebenfalls recht knapp bemessen. Über einen kompletten Arbeitstag wird man damit höchstwahrscheinlich nicht kommen.

Immerhin die Anschlüsse an den Laptops sind vollkommen in Ordnung. Alle Modelle bieten einen USB-C sowie einen normalen USB-A-Anschluss, einen HDMI-Port und eine Klinkenbuchse. Zudem sind die Laptops mit WLAN und Bluetooth ausgestattet.

Xiaomi RedmiBook: Gewicht, Preise und Verfügbarkeit der China-Laptops

Die Xiaomi-Laptops sind zudem angenehm leicht. RedmiBook 13 und 14 wiegen beide rund 1,2 Kilogramm, das RedmiBook 16 bleibt mit 1,8 Kilogramm ebenfalls recht leicht.

Xiaomi hat in vielen Bereichen seine Finger im Spiel:

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Für die Basis-Version der Laptops werden laut TechPowerUP umgerechnet 482 Euro fällig, das Mittelklasse-Gerät soll 507 Euro kosten, während die High-End-Variante mit 570 zu Buche schlägt. Für die 13-Zoll-Version mit 1 TB großer SSD werden rund 634 Euro fällig. Das klingt alles in allem recht günstig – vor allem für die Hardware der Top-Version.

Wann und ob die Geräte auch in Europa verfügbar sein werden, ist bislang noch nicht bekannt. Sollte sich Xiaomi dazu entscheiden, die Laptops auch hierzulande anzubieten, dürfte der Preis erfahrungsgemäß deutlich höher ausfallen.

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