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Endlich nicht mehr nur Spotify Premium: Ab sofort kann auch die kostenfreie Variante des Musik-Streaming-Dienstes über Amazons Alexa gesteuert werden. Echo-Produkte werden so noch interessanter.

Spotify Free unterstützt Amazon Alexa

Wer seine Musik über Spotify mit Amazons digitaler Sprachassistentin Alexa steuern wollte, der stand mitunter vor einem Problem. Bis jetzt wurde nämlich nur Spotify Premium unterstützt, das mit mindestens 9,99 Euro pro Monat zu Buche schlägt (4,99 Euro für Studenten). Das hat sich nun aber geändert, wie im Blog von Spotify zu lesen ist. Demnach kann Alexa auch dann Musik von Spotify abspielen und weitere Kommandos verstehen, wenn Nutzer nur über die kostenlose und werbeunterstützte Version von Spotify verfügen.

Der Ankündigung des Musik-Streaming-Dienstes zufolge konnten zunächst nur Kunden aus den USA, Australien und Neuseeland in den Genuss der Unterstützung von Alexa kommen. Nun funktioniert die Sprachsteuerung aber auch hierzulande sowie in einigen weiteren Ländern Europas, Asiens und Südamerikas. Alexa kann angewiesen werden, eine bestimmte Playlist, die täglichen Top-Hits oder einzelne Songs abzuspielen, ganz wie es vorher Kunden von Spotify Premium vorbehalten war. An den möglichen Sprachbefehlen selbst hat sich nichts geändert.

Von der Neuerung profitieren vor allem Smart-Home-Geräte von Amazon selbst, also die verschiedenen Amazon Echo sowie Amazon Fire. Dennoch können auch Besitzer von Sonos- und Bose-Speakern Spotify Free steuern, solange sie Alexa integriert haben. Von Spotify heißt es dazu: „Die Integration von Spotify in diese Geräte ist Teil unseres Ziels, ein wirklich reibungsloses Erlebnis für unsere Benutzer zu schaffen. Spielen Sie Musik von Ihrem Telefon ab, wechseln Sie zu Ihrem intelligenten Lautsprecher, zurück zum Telefon, hinüber zum Auto – mit nur einem Fingertipp oder dem Klang Ihrer Stimme.“

Diese Tipps und Tricks sollten Spotify-Nutzer kennen:

Spotify: Kommen auch Videos zu Alexa?

Dass Spotify es nun allen Kunden erlaubt, ihre Musik über Alexa abspielen zu lassen, ist nur eine von vielen Neuerungen. Berichten zufolge plant der Musik-Streaming-Dienst auch einen Angriff auf YouTube Music. Demnach sollen Videos direkt bei Spotify zu sehen sein und nicht mehr nur „Canvas“ genannte kleine Animationen.

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