(Foto: Ascannio / Shutterstock)

Slack erweitert seinen Funktionsumfang. Jetzt können auch Partner und Kunden besser eingebunden werden.

Die E-Mail soll jetzt wirklich langsam in den Ruhestand gehen – meint der Team-Kommunikationsanbieter Slack. Mit dem dem neuen Feature Slack Connect ermöglicht der Dienst die Zusammenarbeit von bis zu 20 Unternehmen in einem Channel. Damit will das Unternehmen aus San Francisco neben der internen Kommunikation auch die externe weiter abbilden.

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Mit Slack Connect sollen sich jetzt auch Partner, Kunden und Lieferanten in die Team-Kommunikation einbinden lassen. Damit soll es laut Slack auch möglich sein, komplette Lieferketten zu organisieren. Oder für einen Produkt-Release die Marketing-Agentur und die externen Entwickler in einem Channel zusammenzubringen.

Slack Connect ist die Weiterentwicklung von geteilten Channels

Das neue Feature ist die Weiterentwicklung der geteilten Channels, die Slack schon seit 2017 anbietet. Darin können jedoch immer nur zwei Unternehmen zusammenarbeiten. Mit Connect wird das jetzt auf 20 Unternehmen erweitert. Durch Design-Anpassungen wird zudem deutlicher, welche Unternehmen Teil eines Channels sind.

Unternehmen können für die Zusammenarbeit auch die App-Integrationen von Slack nutzen. Außerdem soll eine Outlook- und Google-Kalender-Integration hinzukommen, die automatisch die Kalender der Channel-Mitglieder abgleicht, um Terminvorschläge zu geben.

Slack betont, dass auch für Slack Connect die Compliance-Richtlinien des Unternehmens gelten und Nutzer zudem den Sicherheitsvorteil hätten, dass in Slack nur verifizierte Personen schreiben können, wodurch Phishing- und Spam-E-Mails ausblieben.

Slack Connect ab sofort verfügbar

Slack Connect ist ab sofort für alle Unternehmen verfügbar, die eines der bezahlten Angebote nutzen. Informationen zur Einrichtung bietet eine Hilfe-Seite.

Zuletzt bekommt Slack immer stärkere Konkurrenz durch Microsoft Teams. Das Redmonder Unternehmen vertreibt seine Team-Kommunikationslösung inzwischen mit Office 365 und konnte durch die Coronakrise ein deutliches Nutzerwachstum verzeichnen. Zuletzt erweiterte Microsoft das Tool auch um Features für die private Kommunikation.

Slack wuchs in der Coronakrise nicht so stark wie erwartet. Zuletzt hatte Slack sogar Teams integriert sowie sein Interface aufgefrischt.

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